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Backtag im Gemeindebackhaus

Das nächste gemeinsame Backen im Holzbackofen des
Gemeindebackhauses am Rathausplatz in
KA-Grötzingen ist geplant für:

Samstag,

27. April 2019

(letzter Ferientag in den Osterferien)

Jeder kann zusehen, vorbei kommen und unsere Brote und Fladen aus Sauerteig probieren.

Wer mitbacken will, muss sich vorher in unserer
doodle Liste eintragen:

Für das gemeinsame Backen feuert die Hobbybäckerin Ulrike Schneider den Holzbackofen ein, bietet eigenes Sauerteigbrot mit langer Teigführung zur Verköstigung an und backt die Brote, die die Grötzinger Bürger und Gäste zur verabredeten Zeiten vorbei bringen.

Alle Teilnehmer bitte online
HIER in dieser doodle LISTE
eintragen.

  • Jedem steht es frei sich mit pseudonym oder mit echtem Namen anzumelden. Ich würde mich über euren Vornamen freuen. Bitte spätestens am Freitag Abend auf dieser Seite noch einmal nachschauen, ob der Termin verschoben wird.  Denn bei Regen oder Krankheit muss der Backtag leider ausfallen.

Ablauf:

Der Ofen wird von Ulrike Schneider und Klaus Feige von den Heimatfreunden Grötzingen eingeheizt und ist gegen 10 Uhr fertig, um Brote aus 500g Mehl zu backen.

Ab 10 Uhr können die Grötzinger Bürger und Gäste an den jeweils eingetragenen Zeiten ihr selbst mitgebrachtes Brot vorbei bringen  und eine Stunde später fertig backen wieder abholen.
Ab ca. 13 Uhr reicht die Restwärme noch um 2 Runden a 30 Minuten flache Kuchen, Zimt- und Quarkschnecken zu backen.

Was tun bei Regen?

Bei Regen findet kein Backen statt. Falls (in diesem Falle und auch aus anderen Gründen) verschoben werden muss, werdet Ihr auf unserer Internetseite und auch per E-Mail spätestens am Tag davor informiert (http://wp.neueallmende.de/backen-im-backhaus-groetzingen/).

Ansprechpartnerin für Fragen ist die Food & Leben Bloggerin Ulrike Schneider  www.HannasToechter.de, info@hannastoechter.de . 

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Wir feuern den Ofen mit Restholz, für die Unterstützung danken wir ganz herzlich der Ortsverwaltung Grötzingen.

(c) HannastoechterAn dieser Stelle möchte ich mich auch ganz herzlich bedanken bei Dr. Klaus Feige von den Heimatfreunden Grötzingen. Er hat mir gezeigt, wie der Ofen funktioniert und welche Tipps und Tricks anzuwenden sind, beim Backen im Grötzinger Gemeindebackofen.
DANKE, ich freue mich stets mit dir zusammen am Backofen zu stehen!

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In der Fußzeile dieser Webseite können Sie sich gerne in den Newsletter der Backgruppe eintragen. Dann bekommen auch Sie automatisch und rechtzeitig alle Infos zugesendet, über`s gemeinsame Backen im Bakchaus, unsere geplanten Backkurse und weitere Ereignisse rund ums Backen.

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Hier in einen separaten Beitrag gibt es einige schöne Bilderder vergangenen Backtermine 2018 und dem 1. Bioerzeuger Abendmarkt am Rathausplatz
(c )hannastoechter.de

Bildnachweis auf dieser Seite: (c) HannasToechter.de

Der Hühnerstall

Ein Zuhause für unsere Hühner

Jedes Jahr im Frühjahr ist eine Grundreinigung des Hühnerstalls notwendig. Hühner haben ständige Begleiter, die Vogelmilben. Um deren Population klein zu halten und so das Wohlbefinden der Hühner zu gewährleisten,  kalken wir unseren Hühnerstall regelmäßig mit Brandkalk. Das trockene Milieu hält die Milbenanzahl  im Zaum und die Hühner fühlen sich auch im Sommer im Stall wohl. Zusätzlich streuen wir regelmäßig Kieselgel in die Nester. Im Stall herrscht damit ein trockenes Klima.

 

Deep Litter im Hühnerstall spart das Ausmisten

Diese Jahr haben wir das Kotbrett durch ein Deep Litter Einstreu (Tiefeinstreu) ersetzt. Hierbei verwenden wir kohlenstoffhaltiges Material, wie Hackschnitzel, getrockneten Grasschnitt oder Laub als Einstreu für den Stallboden.  Die Hackschnitzel fallen beim Frühjahrsschnitt der Sträucher und Bäume an. Das Laub haben wir bereits im letzten Herbst unter unseren Bäumen zusammengefegt.

Das Tiefeinstreu wird zunächst etwa 15 cm aufgeschichtet. Es wächst mit der Zeit auf bis zu 40 cm Dicke. Der Stickstoff aus dem Hühnermist setzt sich vor Ort im Deep Litter um. Nach einer gewissen Zeit entwickeln sich Gemeinschaften von Mikroorganismen, die für einen optimalen Umsatz im Einstreu sorgt. Der Geruch ist angenehm, ganz ähnlich wie Waldboden.

Die Hühner wenden und belüften das Einstreu regelmäßig durch ihr Scharren auf der Suche nach Kompostwürmern und kleinen Insekten. Für uns Hühnerhalter reduziert sich das Stallmisten auf ein regelmäßiges Wenden des Einstreus. Ab und zu geben wir einen Eimer neuer Häcksel dazu. Gelegentlich befeuchten wir das Deep Litter mit etwas Wasser aus der Gießkanne.

Bilder vom Gemeinschaftsbacken am Rathausplatz 2018

Vergangene Backveranstaltungen 2018

am Gemeinschaftsbackhäusle in Grötzinger

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Nach anfänglichen kleineren Back- und Feuerexperimenten, bei denen wir von der Neuen Allmende eigene und fremde Brote gebacken haben, wurde der 1. BIO Abendmarkt im Juni 2018 mit selbst gemachten Biosauerteigbroten bestückt.
Nicht nur das Grötzinger Wetter strahlt an diesem Tag um die Wette, sondern auch unser Ofen gab  sein bestes. Aber der Star bei jeder Backaktion sind die Menschen, die ihre Teige zum Backen vorbei bringen und ganz stolz ihr eigenes Brot eine Stunde später wieder abholen! Und die Menschen und Zuschauer, die stehenbleiben und mit uns ihre Broterfahrungen und Dorfgeschichten teilen. Vielen Dank an all die Helfer  Regina, Susanne, Yvonne, Danny, Andrea, Cordula, Claudia, Leo, Heidi, Klaus, Christoph, Lutz, Rainer, Joachim, und all die Anderen, die uns tatkräftig unterstützt haben mit Käse Gemüse und einem Kühlschrank.

Ich freue mich auf weitere schöne Backtermine auch im Jahre 2019!
Eure Ulrike Schneider

In der Fußzeile auf http://Neueallmende.de kann sich jeder diesen und auch andere, interessante Newsletter bestellen. Wir freuen uns auf weitere tolle Backtag!

Bildnachweis auf dieser Seite: (c) HannasToechter.de

(c) Hannastoechter

Brotrezepte fürs Backen im Gemeindebackhaus

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Hier einige Rezepte für die Backtage im Gemeindebackhaus am Rathausplatz Grötzingen. Die Rezepte sind (ohne Gewähr) von Ulrike Schneider, info@hannastoechter zusammengestellt und mit Quellenangaben versehen.

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Rezeptquelle: Brot-Magazin, Ausgabe 01/2018

Zwiebelbrot (mit Hefe)

Vorteig:
200g Dinkel- oder Weizenmehl
180g Wasser
3g Frischhefe
6g Salz

Die Zutaten mischen und 1 Stunde bei Raumtemperatur ruhen lassen. Danach für 2-3 Tage in einer luftdichten Schüssel im Kühlschrank lagern. Je länger, desto geschmackvoller wird das Brot.

Autolyseteig:
420g Weizenmehl Type 1050
220g sehr warmes Wasser

Die Zutaten mit der Hand vermengen und 1 Stunde ruhen lassen.

Zwiebeln: 200g Zwiebeln, mit etwas Öl in der Pfanne rösten (Zwiebelalternativen wären: 150g gekochte Kartoffeln, 150g roh geriebene Karotten, getrockneteTomaten, gehackte Oliven, eingeweichte Nüsse etc. )

Hauptteig (am Backtag):

Vorteig
Autolyseteig
4g Frischhefe
8g Salz
Später: abgekühlte, geröstete Zwiebeln

Anleitung:

  1. Die Zutaten des Hauptteigs 5 Minuten lang auf niedriger Stufe mischen, danach die Zwiebeln hinzufügen und weitere 4 Minuten lang unterkneten.
  2. Den Teig 2 Stunden in einer Schüssel bei Zimmertemperatur ruhen lassen, dabei nach 30 und 60 Minuten vom Rand her zur Mitte dehnen und falten.
  3. Nach dem Ruhen den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche rundwirken und im bemehlten Gärkorb 30-90 Minuten ruhen lassen, und danach pünktlich zur vereinbahrten Zeit zum Backhaus bringen.
  4. Falls nicht im Backhaus gebacken wird: Teigling in einen vorgeheizten, gusseisernen Topf fallen lassen und 10 Minuten bei 250°C, danach bei 230°C weitere 30 Minuten backen. Aus demm Topf kippen und nochmals 10 Minuten schön braun ausbacken.

Übrigens, ist kein Gärkorb vorhanden, reicht auch ein mit einem bemehlten Geschirrtuch ausgelegtem Sieb.


Rezeptquelle: Brot-Magazin, Ausgabe 01/2018

Glutenfreies Brot : Sonnenblumenbrot

Quellstück:
100g Sonnenblumenkerne
200g Wasser
Sonnenblumenkörner ohne Öl in der Pfanne anrösten, mit Wasser ablöschen und zugedeckt 3-12 Stunden quellen lassen

Hauptteig:
Quellstück
200g Teffmehl
100g Reisnmehl
150g Vollkornreismehl, Maismehl oder Kartoffelmehl
50g Buchweizenmehl
10g Flohsamenschalen
10g Frischhefe
10g Salz
580g Wasser
20g Apfelessig

Anleitung:

  1. Alle trockene Zutaten gut vermengen und das Quellsstück in einem Sieb abgießen.Die restlichen Zutaten, Salu, Wasser und Essig zugeben und zu einem weichen Teig verkneten, bis sich der Teig vom Schüsselrand löst.
  2. Teig eine Stunde bei Raumtemperatur stehen lassen, danach über Nacht abgedeckt mit Folie in den Kühlschrank ruhen lassen.
  3. Ein bis zwei Stunden, bevor das Brot gebacken werden soll, den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben, zu einem länglichen Laib formen und in eine gefettete Kastenform geben. Zugedeckt 1-2 Stunden ruhen lassen und danach pünktlich zur vereinbahrten Zeit zum Backhaus bringen.
  4. Falls nicht im Backhaus gebacken wird: Backofen auf 250°C aufheizen, die Kastenform in den Ofen stellenn und die Temperatur auf 220°C reduzieren. Nach 30 Minuten die Ofentüre öffnen, das Brot aus der Form kippen und 20 Minuten zu Ende backen.

Rezeptquelle: Brot-Magazin, Ausgabe 01/2018, S. 88

Weizen-Roggenmischbrot (mit Hefe)

350g Weizenmehl 1050 oder 550
150g Roggenmehl Type 1150 oder 1370
1g Frischhefe
13g Salz
280-290g Wasser

Anleitung:

  1. Alle Zutaten 3 Minuten lang in der Küchenmaschine auf niedrigster Stufe mischen, danach 5 Minuten lang auf höherer Stufe verkneten. Wird mit Hand geknetet, einfach die Zeiten verdoppeln.
  2. Den Teig in eine große Schüssel mit Deckel setzen und für die erste Ruhephase mindestens 16 bis 20 Stunden bei Raumtemperatur ruhen lassen. Während dieser „Stockgare“ den Teig nach 4 und 8 Stunden in der Schüssel dehnen und falten. Dies regt die Hefen an, sich zu vermehren und fördert die Spannkraft des Teiges.
  3. Ein bis zwei Stunden, bevor das Brot gebacken werden soll, den Teig aus der Schüssel auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben, vorsichtig rundwirken und ineinander gefalten zu einer Kugel formen. Mit Schuß nach unten in einen bemehlten Gärkorb setzen und 30-90 Minuten ruhen lassen, und danach pünktlich zur vereinbahrten Zeit zum Backhaus bringen.

Übrigens, ist kein Gärkorb vorhanden, reicht auch ein mit einem bemehlten Geschirrtuch ausgelegtem Sieb.


Tipp: Je aktiver der verwendete Sauerteig , desto weniger Hefe muss ins Brot gegeben werden. Der Vorteil besteht darin, dass nicht nur das Brot besser schmeckt, sondern auch die 2. Gare im Gärkorb unempfindlicher bezüglich der Ruhezeit ist. Hier ist 30 Minunten plus/minus kein Problem, was oft beim gemeinsamen Backen am Holzbackofen der Fall sein kann.
Der Nachteil eines reines Sauerteigbrotes ohnen Hefe besteht in der langen ersten Ruhephase (1. Gare: 24 h).