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Backtag im Gemeindebackhaus

Das nächste gemeinsame Backen im Holzbackofen des Gemeindebackhäusles am Rathausplatz in KA-Grötzingen ist geplant für:

27. April 2019

(letzter Ferientag in den Osterferien)

Ich wünsche euch eine schöne Weihnachtszeit, einen guten Rutsch mit vielen schönen Backmomenten!

Eure Ulrike Schneider
Ansprechpartnerin für das gemeinsame Backen, Allmendemitglied backgruppe@neueallmende.de und Mitautorin vom Food & Leben Blog www.HannasToechter.de, info@hannastoechter.de.

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In der Fußzeile dieser Webseite können Sie sich gerne in den Newsletter der Backgruppe eintragen. Dann bekommen auch Sie automatisch und rechtzeitig alle Infos zugesendet, über`s gemeinsame Backen im Bakchaus, unsere geplanten Backkurse und weitere Ereignisse rund ums Backen.

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Hier einige Bilder von unseren ersten Backaktionen im Backhäusle am Rathausplatz. Die Einführung fürs Backen mit dem Holzbackofen bekam ich von Dr. Klaus Feige von den Heimatfreunden Grötzingen. Nochmals ganz herzlichen Dank dafür!

Nach zwei weiteren Back- und Feuerexperimenten, bei denen wir eigene und fremde Brote gebacken haben, wurde dann der 1. BIO Abendmarkt im Juni 2018 mit tollen Sauerteigbroten bestückt. Nicht nur das Grötzinger Wetter strahlt an diesem Tag um die Wette, sondern auch unser Ofen gab  sein bestes. Aber der Star bei jeder Backaktion sind die Menschen, die ihre Teige zum Backen vorbei bringen und ganz stolz ihr eigenes Brot eine Stunde später wieder abholen! Und die Menschen und Zuschauer, die stehenbleiben und mit uns ihre Broterfahrungen und Dorfgeschichten teilen.

Für das gemeinsame Backen feuert die Hobbybäcker in Ulrike Schneider den Holzbackofen ein, bietet eigenes Brot zur Verköstigung an und backt die Brote, die die Grötzinger Bürger und Gäste zur verabredeten Zeit vorbeibringen. Die ersten Brote wurden bisher um 8 Uhr gebacken. Ab 10 Uhr kommen dann Grötzinger Bürger und Gäste und können ihr selbst mitgebrachtes Brot backen. Ab ca. 13 Uhr reichte die Restwärme noch aus Zimt- und Quarkschnecken gebacken. Für die letzte Fuhre Brot reichte die Unterhitze leider nicht mehr aus.

In der Fußzeile auf http://Neueallmende.de kann sich jeder diesen und auch andere, interessante Newsletter bestellen. Wir freuen uns auf weitere tolle Backtag!

Bildnachweis auf dieser Seite: (c) HannasToechter.de

(c) Hannastoechter

Brotrezepte fürs Backen im Gemeindebackhaus

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Hier einige Rezepte für die Backtage im Gemeindebackhaus am Rathausplatz Grötzingen. Die Rezepte sind (ohne Gewähr) von Ulrike Schneider, info@hannastoechter zusammengestellt und mit Quellenangaben versehen.

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Rezeptquelle: Brot-Magazin, Ausgabe 01/2018

Zwiebelbrot (mit Hefe)

Vorteig:
200g Dinkel- oder Weizenmehl
180g Wasser
3g Frischhefe
6g Salz

Die Zutaten mischen und 1 Stunde bei Raumtemperatur ruhen lassen. Danach für 2-3 Tage in einer luftdichten Schüssel im Kühlschrank lagern. Je länger, desto geschmackvoller wird das Brot.

Autolyseteig:
420g Weizenmehl Type 1050
220g sehr warmes Wasser

Die Zutaten mit der Hand vermengen und 1 Stunde ruhen lassen.

Zwiebeln: 200g Zwiebeln, mit etwas Öl in der Pfanne rösten (Zwiebelalternativen wären: 150g gekochte Kartoffeln, 150g roh geriebene Karotten, getrockneteTomaten, gehackte Oliven, eingeweichte Nüsse etc. )

Hauptteig (am Backtag):

Vorteig
Autolyseteig
4g Frischhefe
8g Salz
Später: abgekühlte, geröstete Zwiebeln

Anleitung:

  1. Die Zutaten des Hauptteigs 5 Minuten lang auf niedriger Stufe mischen, danach die Zwiebeln hinzufügen und weitere 4 Minuten lang unterkneten.
  2. Den Teig 2 Stunden in einer Schüssel bei Zimmertemperatur ruhen lassen, dabei nach 30 und 60 Minuten vom Rand her zur Mitte dehnen und falten.
  3. Nach dem Ruhen den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche rundwirken und im bemehlten Gärkorb 30-90 Minuten ruhen lassen, und danach pünktlich zur vereinbahrten Zeit zum Backhaus bringen.
  4. Falls nicht im Backhaus gebacken wird: Teigling in einen vorgeheizten, gusseisernen Topf fallen lassen und 10 Minuten bei 250°C, danach bei 230°C weitere 30 Minuten backen. Aus demm Topf kippen und nochmals 10 Minuten schön braun ausbacken.

Übrigens, ist kein Gärkorb vorhanden, reicht auch ein mit einem bemehlten Geschirrtuch ausgelegtem Sieb.


Rezeptquelle: Brot-Magazin, Ausgabe 01/2018

Glutenfreies Brot : Sonnenblumenbrot

Quellstück:
100g Sonnenblumenkerne
200g Wasser
Sonnenblumenkörner ohne Öl in der Pfanne anrösten, mit Wasser ablöschen und zugedeckt 3-12 Stunden quellen lassen

Hauptteig:
Quellstück
200g Teffmehl
100g Reisnmehl
150g Vollkornreismehl, Maismehl oder Kartoffelmehl
50g Buchweizenmehl
10g Flohsamenschalen
10g Frischhefe
10g Salz
580g Wasser
20g Apfelessig

Anleitung:

  1. Alle trockene Zutaten gut vermengen und das Quellsstück in einem Sieb abgießen.Die restlichen Zutaten, Salu, Wasser und Essig zugeben und zu einem weichen Teig verkneten, bis sich der Teig vom Schüsselrand löst.
  2. Teig eine Stunde bei Raumtemperatur stehen lassen, danach über Nacht abgedeckt mit Folie in den Kühlschrank ruhen lassen.
  3. Ein bis zwei Stunden, bevor das Brot gebacken werden soll, den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben, zu einem länglichen Laib formen und in eine gefettete Kastenform geben. Zugedeckt 1-2 Stunden ruhen lassen und danach pünktlich zur vereinbahrten Zeit zum Backhaus bringen.
  4. Falls nicht im Backhaus gebacken wird: Backofen auf 250°C aufheizen, die Kastenform in den Ofen stellenn und die Temperatur auf 220°C reduzieren. Nach 30 Minuten die Ofentüre öffnen, das Brot aus der Form kippen und 20 Minuten zu Ende backen.

Rezeptquelle: Brot-Magazin, Ausgabe 01/2018, S. 88

Weizen-Roggenmischbrot (mit Hefe)

350g Weizenmehl 1050 oder 550
150g Roggenmehl Type 1150 oder 1370
1g Frischhefe
13g Salz
280-290g Wasser

Anleitung:

  1. Alle Zutaten 3 Minuten lang in der Küchenmaschine auf niedrigster Stufe mischen, danach 5 Minuten lang auf höherer Stufe verkneten. Wird mit Hand geknetet, einfach die Zeiten verdoppeln.
  2. Den Teig in eine große Schüssel mit Deckel setzen und für die erste Ruhephase mindestens 16 bis 20 Stunden bei Raumtemperatur ruhen lassen. Während dieser „Stockgare“ den Teig nach 4 und 8 Stunden in der Schüssel dehnen und falten. Dies regt die Hefen an, sich zu vermehren und fördert die Spannkraft des Teiges.
  3. Ein bis zwei Stunden, bevor das Brot gebacken werden soll, den Teig aus der Schüssel auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben, vorsichtig rundwirken und ineinander gefalten zu einer Kugel formen. Mit Schuß nach unten in einen bemehlten Gärkorb setzen und 30-90 Minuten ruhen lassen, und danach pünktlich zur vereinbahrten Zeit zum Backhaus bringen.

Übrigens, ist kein Gärkorb vorhanden, reicht auch ein mit einem bemehlten Geschirrtuch ausgelegtem Sieb.


Tipp: Je aktiver der verwendete Sauerteig , desto weniger Hefe muss ins Brot gegeben werden. Der Vorteil besteht darin, dass nicht nur das Brot besser schmeckt, sondern auch die 2. Gare im Gärkorb unempfindlicher bezüglich der Ruhezeit ist. Hier ist 30 Minunten plus/minus kein Problem, was oft beim gemeinsamen Backen am Holzbackofen der Fall sein kann.
Der Nachteil eines reines Sauerteigbrotes ohnen Hefe besteht in der langen ersten Ruhephase (1. Gare: 24 h).