Einkaufsgemeinschaft

Überschussgemüse

In der Einkaufsgemeinschaft geht es zum einen um die Abnahme und die Verwertung  Überschüsse im Gemüsebau. In Kooperation mit einem Grötzinger Bioland Gartenbauer verwerten wir krumme Gurken, überreife Tomaten und übergroße Zucchini.
Diese Überschüsse sind in Läden nicht mehr zu verkaufen und wir organisieren die Möglichkeit, solche Überschüsse zu verwerten. Saisonal haben wir zum Beispiel oft gemeinschaftlich Tomaten oder Marmelade eingekocht.

Mit großem Erfolg in einem Testlauf haben wir  leckeres lokales Sonnenblumenöl gepresst. Geplant sind weitere Ölfrüchte wie Lein- oder Walnussöl. Von Zeit zu Zeit beziehen wir Käse von einem kleinen demeter Almbetrieb aus dem Allgäu und Fleisch aus dem Schwarzwald. In diesem Zusammenhang stellte sich bei uns oft die Frage:

Was ist eigentlich regional?

Viehhaltung, gerade auch eine biologische Tierhaltung erfolgt traditionell eher in abgelegenen unzugänglicheren Gebieten, die für den landwirtschaftlichen Anbau uninteressant ist. Daraus haben wir den Schluss gezogen, dass für Käse und Fleisch die Regionalität etwas großzügiger ausgelegt wird.
Aus diesem Gedanken heraus haben wir uns für den Fleischkauf eine Kriterienliste erstellt:

  • Transportwege zur Schlachtung sollen für das Tier kurz gehalten und das Tier möglichst schon im Hänger getötet werden.
  • Das geschlachtete Tier soll möglichst vollständig verwertet werden.

Nicht nur zum letzten Punkt hier gibt es noch vieles zu tun: Neben Nieren sind Kutteln, Zunge und Leber für manche Zeitgenossen echte Herausforderungen.

Ansprechpartner für das Überschussgemüse und der Einkaufsgemeinschaft ist Cordula Springer, info@neueallmende.de