Pflanzentauschbörse am 27. April 2019

1. Grötzinger

Pflanzentauschbörse

am Samstag, (letzter Ferientag in den Osterferien)

27. April 2019

von 10-14 Uhr

Ort: Allmendegarten Grötzingen , Hochbeete am Grezzoplatz

Hier darf eigenes getauscht und verschenkt werden: Gemüsesetzlinge, Ableger, Saatgut, Kräuter, Beeren, Stauden, Blumen, kleine Gehölze, etc.

Bringt Schubkarren, Eimer und Behälter mit, um die Pflanzen und Sträucher zu transportieren. Selbst gemachter Apfelsaft steht gegen Spende bereit.

Wir unterstützen samenresistentes Bio- Saatgut. Und wir verzichten gerne auf Plastik. Bringen  Sie Schubkarren, Eimer oder Behälter mit um ihre Pflanzen und Sträucher zu transportieren.

Es darf getauscht und
verschenkt werden.

Aus rechtlichen Gründen  ist das Verkaufen verboten. Spenden sind gerne gesehen.

Fachliche Beratung steht Ihnen vor Ort an diesem Tag zur Verfügung. Selbst gemachter Apfelsaft steht gegen Spende bereit.

Herzliche Grüße
Euer Lutz Jock
allmendegarten@neueallmende.de


Hier noch ein paar Tipps:

Anzuchterde selbst herstellen

[Zitat aus   https://www.mein-gartenbuch.de/anzuchterde/]

Wer kein Fertigprodukt kaufen will, sondern Anzuchterde selbst herstellen möchte, der kann auch dies tun. Es ist gar nicht so schwer und die Erfolge sprechen für sich, wenn man folgendes dabei beachtet:

Die beste Anzuchterde erhält man, wenn man 1/3 reifen Kompost, 1/3 gewöhnliche Gartenerde und 1/3 Sand (auch Quarzsand ist möglich) als Basis nimmt und diesem Gemisch etwas Gesteinsmehl hinzugibt. Ganz wichtig ist, dass jeder Bestandteil gut durchgesiebt werden muss. Wer die Jungpflanzen zusätzlich vor den Gefahren von Pilzbefall schützen möchte, der kann dem Gemisch noch Holzkohleersatz beigeben. Dieser besteht beispielsweise aus gepresster und reiner Kokosnussschale. Wenn möglich sollte man die Anzuchterde auf ihre Nährstoffe hin testen, je ärmer die Erde an Nährstoffen ist, umso besser können die Pflanzen anschließend wurzeln.

Nachdem alles gut vermischt wurde, sollte die Anzuchterde bei 200 Grad Celsius rund eine halbe Stunde im Ofen sterilisiert werden. So tötet man Keime, Pilze und Bakterien ab. Wer wissen möchte, ob seine selbst hergestellte Anzuchterde (aber auch die gekaufte) keimfrei und für Jungpflanzen geeignet ist, der kann dies selbst testen, indem er Kresse anpflanzt. Diese sollte nach ca. drei Tagen keimen und dann rund eine Woche grün bleiben. Achten Sie auch auf die Wurzeln, die weiß sein müssen. Ist das gegeben, ist die Anzuchterde noch gesund und kann ohne Bedenken verwendet werden.

Hintergründe & Positionen

Quelle: https://www.bund-intern.net

Gerade beim Umgang mit der Natur im eigenen Lebensumfeld lässt sich Nachhaltigkeit, Natur- & Umwelt-bewußtsein für jeden Menschen hervorragend entwickeln und umsetzen. Eine höhere Toleranz gegenüber heimischen Pflanzen und Wildkräutern, art- und standortgerecht angebaut macht den Verzicht auf Pestizide einfacher. Automatisch erhält man einen anderen Blick: einen heimischen Naturgarten als schön und nicht mehr als unordentlich empfinden zu können ist heute häufig ein Lernprozess. Auch das Thematisieren übergeordneter ökologischer Zusammenhänge, wie den Einsatz umweltschonender Pflanzmittel (torffreie Erde) hat hier seinen Platz.


Wildblumen für Hummeln

Die nachfolgende Liste nennt beispielhaft einige heimische Wildblumen, die für Mensch und Insekten gleichermaßen attraktiv sind. Quelle: https://hamburg.nabu.de/tiere-und-pflanzen/garten/gartentipps/05222.html

Blumenart Blütemonat
Blauer Eisenhut (Aconitum napellus); HINWEIS: Giftig für Mensch und Haustiere 6 – 9
Gelber Eisenhut (Aconitum vulparia); HINWEIS: Giftig für Mensch und Haustiere 6 – 8
Frühlingsadonis (Adonis vernalis) 4 – 5
Echter Eibisch (Althea officinalis); HINWEIS: Giftig für Mensch und Haustiere 7 – 9
Kornrade (Agrostemma githago) 6 – 8
Gemeine Akelei (Aquilegia vulgaris) 5 – 7
Ackerrittersporn (Consolida regalis) 5 – 8
Rauhe Nelke (Dianthus armeria) 6 – 7
Karthäusernelke (Dianthus cartusianorum) 5 – 9
Winterling (Eranthis hyemalis) 1 – 3
Pechnelke (Lychnis viscaria) 5 – 7
Wilde Malve (Malva sylvestris) 6 – 10
Wilde Esparsette (Onobrychis viciifolia) 5 – 7
Wiesenküchenschelle (Pulsatilla pratensis) 4 – 5
Wiesensalbei (Salvia pratensis) 5 – 9
Große Fetthenne (Sedum maximum) 7 – 9
Weißes Leimkraut (Silene alba) 5 – 9
Rotes Leimkraut (Silene dioica) 4 – 6
Taubenkropfleimkraut (Silene vulgaris) 4 – 9

Wildblumen für Bienen

 

Blumenart Blütemonat Farbe
Färberkamille (Anthemis tinctoria) 6 – 9 gelb
Rundblättrige Glockenblume (Campanula rotundifolia) 6 – 10 blau
Wiesenflockenblume (Centaurea jacea) 6 – 10 violett
Rispenflockenblume (Centaurea stoebe) 6 – 9 violett
Wegwarte (Cichorium intybus) 6 – 10 blau
Rainfarn (Chrysanthemum vulparia) 7 – 9 gelb
Gelbes Sonnenröschen (Helianthemum numm.) 4 – 9 gelb
Kleines Habichtskraut (Hieracium pilosella) 5 – 9 gelb
Tüpfeljohanniskraut (Hypericum perforatum) 6 – 8 gelb
Gewöhnlicher Hornklee (Lotus corniculatus) 5 – 8 gelb

Wildblumen für Schmetterlinge

 

Blumenart Blütemonat Farbe
Wundklee (Anthyllis vulneraria) 5 – 8 gelb
Skabiosenflockenblume (Centaurea scabiosa) 6 – 9 violett
Bunte Kronwicke (Coronilla varia) 6 – 10 lila, weiß
Wilde Möhre (Daucus carota) 6 – 9 weiß
Natternhopf (Echium vulgare) 5 – 8 blau
Feldmannstreu (Eryngium campestre) 7 – 8 grau
Zypressenwolfsmilch (Euphorbia cyparissias) 4 – 7 gelb
Wiesenwitwenblume (Knautia arvensis) 6 – 8 lila
Moschusmalve (Malva moschata) 6 – 10 rosa, weiß
Dorniger Hauhechel (Ononis spinosa) 6 – 8 rosa
Wilder Majoran (Origanum vulgare) 7 – 9 rosa, weiß
Taubenskabiose (Scabiosa columbaria) 7 – 10 lila